Bewegung

Bewegung ist alles. Man kennt den Spruch „Wer rastet, der rostet“. In diesem Buch legt auch Vanessa Lämmle Wert auf Bewegung und zwar unter dem Grundsatz: „Auch kleine Bewegungen sind besser als keine Bewegungen“. Das Buch ist in einzelne Themenbereiche gegliedert wie Füße, Knie, Rücken usw. Man muss das Buch nicht von vorn bis hinten

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Percival Everett: „James“

Ein Buch, das mich gefesselt hat. Vor allem zwei Figuren, die uns von Mark Twain her bekannt sind, spielen hier die Hauptrollen. Das ist einmal Huckleberry Finn, hier nur Huck genannt. Die zweite Figur ist Jim bzw. James, der bei Twain nur eine Nebenrolle spielte. Hier ist Jim die Hauptperson. Jim ist Sklave und soll

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Jörg Hartmann: „Der Lärm des Lebens“

Ein echter Ruhri auf der Suche nach der weiten Welt – so könnte man das Buch des bekannten Schauspielers Jörg Hartmann zusammenfassen.Aufgewachsen ist er in Herdecke am Südrand des Ruhrgebiets, dann zog es ihn zur Schauspielerei und er bewarb sich an verschiedenen Schauspielschulen, bevor er in Stuttgart angenommen wurde. Doch sein großer Traum war die

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Maxim Leo: „Wir werden jung sein“

Wie wäre es, plötzlich wieder acht Jahre jünger zu sein? Diese Erfahrung machen die vier Probanden einer Medikamentenstudie der Berliner Charité, die an Herzproblemen leiden und deren Leben nicht mehr wirklich lebenswert ist. Der sechzehnjährige Jakob wird wieder zum achtjährigen Kind und bekommt Probleme mit seiner Freundin. Die Lehrerin Jenny wird plötzlich schwanger, obwohl sie

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Sebastian Conrad: „Die Königin“ – Nofretetes globale Karriere

Nofretete – allein bei diesem Wort hat man gleich das Bild der wunderschönen ägyptischen Königin in ihrem Glasschrein vor Augen. Sie ist eine Symbol – für was denn eigentlich? Schönheit? Feminismus? Kolonialismus? Kulturelle Aneignung? Das alles spielt mit bei der präzisen Analyse des Mythos, den Sebastian Conrad in diesem Buch zu ergründen versucht. Dabei geht

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Eve Harris: „Die Hoffnung der Chani Kaufman“

Das ist mal wieder so ein Buch, das man kaum aus der Hand legen kann.Ich hatte schon vor einigen Jahren „Die Hochzeit der Chani Kaufman“ gelesen und so kannte ich die meisten der handelnden Personen des Buches schon. Nun entwickeln sie sich weiter in unterschiedliche Richtungen und es gibt einige überraschende Entwicklungen in der streng

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Jens Henrik Jensen: „Oxen. Pilgrim“

Als Pilger ist Niels Oxen unterwegs. Er hat sich auf eine lange Wanderung gemacht, um den Kopf wieder klar zu bekommen nach den grausamen Erlebnissen im Vorgängerband „Noctis“. Dabei findet er eine neue emotionale Verbindung zu seinem Sohn Markus, die auf Gegenseitigkeit beruht. Das hört sich bisher nicht nach einem Thriller an. Aber der kommt

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Norbert Frei: Im Namen der Deutschen

Der Untertitel „Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit“ weist schon darauf hin, worum es in diesem Buch geht. Die ersten fünf Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland waren alle während der Nazi-Diktatur in einem Alter, in den sie bewusst das Geschehen wahrnehmen konnten. Während Theodor Heuss, Heinrich Lübke, Gustav Heinemann und Richard von Weizsäcker nie der NSDAP angehörten,

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Daniel Kehlmann: „Lichtspiel“

Die Qualität des Buches beginnt schon beim schlichten Cover. Wie durch einen schwarzen Vorhang sieht man den Schriftzug „Lichtspiel“, der Name des Autors sticht rot hervor. Die Farben der deutschen Flagge während der Nazidiktatur?Kehlmann erzählt die Geschichte des berühmten Filmregisseurs Georg Wilhelm Pabst, der seine Karriere in den 1920er Jahren mit Stummfilmen begann und später

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Silke Hartmann: „Die Superkräfte der Vögel“

Silke Hartmann ist begeistert von Vögeln und deren Fähigkeiten. Diese Begeisterung kommt in ihrem Buch sehr gut rüber. Hartmann stellt gleich zu Beginn klar, dass sie über persönliche Anekdoten und wissenschaftliche Erkenntnisse über Vögel und ihre Fähigkeiten im Buch berichtet. Sehr viele eigene Beobachtungen und Erlebnisse sind im Buch verarbeitet. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind vereinfacht dargestellt.

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Andreas Izquierdo: „Kein guter Mann“

Walter ist ein alter weißer Mann und entspricht mit seiner Granteligkeit jedem Klischee. Als Postbote hat er mit vielen Menschen zu tun und manchmal flippt er aus, z.B. als er sich mit dem ebenso granteligen Herrn Leyendecker anlegt. Daraufhin wird er zur Strafe in die Christkindfiliale der Post in Engelskirchen versetzt. Er soll Kinderbriefe beantworten

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Viveca Sten: „Tief im Schatten“

Johan Andersson, ehemaliger Weltklasse Skifahrer, wird ermordet aufgefunden. Er war ein Mann, der wegen seines netten Wesens eigentlich keine Feinde hatte. Wer könnte einen solch netten Mann umgebracht haben? Eine schwierige Aufgabe für Hanna Ahlander und Daniel Lindskog. Eine zweite Handlung wird in Rückblicken zwischen den aktuellen Handlungsstrang eingeschoben. Es geht um die Ehe zwischen

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Helga Bürster: „Als wir an Wunder glaubten“

Das Buch von Helga Bürster führt uns zurück in die ersten Jahre nach dem 2. Weltkrieg. In einem kleinen, armen Moordorf in Ostfriesland sind viele Männer nicht aus dem Krieg heimgekehrt, die Frauen versuchen ihren Familien das Überleben zu sichern, oft mehr schlecht als recht. Edith und Annie sind zwei dieser Frauen und sie helfen

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Tom Hillenbrand: „Die Erfindung des Lächelns“

Paris 1911. Der Louvre ist wie ein Selbstbedienungsladen. Die Wächter sind alt und verschlafen den größten Teil des Tages. Handwerker gehen ein und aus, die Türen sind häufig weit offen. Kein Wunder, dass sich Langfinger immer wieder in den Depots bedienen und wertvolle Kunstwerke mitgehen lassen. Als aber eines Tages die berühmte „La Joconde“, die

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Michael Tsokos: „Mit kalter Präzision“

Dr. Sabine Yao ist die Protagonistin in diesem Thriller von Michael Tsokos. Sabine Yao soll als Rechtsmedizinerin den Tod der Ehefrau des bekannten Schönheitschirurgen Roderich Kracht untersuchen. Sie stellt fest, dass der errechnete Todeszeitpunkt und die Totenstarre nicht zusammenpassen. Sie hat den Verdacht, dass der Selbstmord nur vorgetäuscht ist. Später stößt sie auf weitere rätselhafte

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Dana Vowinckel: „Gewässer im Ziplock“

Margarita lebt mit ihrem Vater zusammen in Berlin. Der Vater ist jüdischer Kantor, die Mutter hat die Familie verlassen, als das Kind drei Jahre alt war. Nun ist Margarita 15 und fährt in den Sommerferien nach Chicago zu ihren Großeltern mütterlicherseits. Dort fühlt sie sich als Teenager nicht mehr wohl und so wird sie weitergereicht

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Max Richard Leßmann: „Sylter Welle“

Der Roman handelt eigentlich nur von etwa drei Tagen. Der Ich-Erzähler Max besucht seine Großeltern für drei Tage in deren Urlaubsdomizil auf Sylt. Es ist ein Besuch voller Erinnerungen an viele Sommer, die Max mit seinen Großeltern auf Sylt verbracht hat. Jetzt wird es wohl der letzte Urlaub sein, den die Großeltern dort verleben. Sie

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Philipp Oemke: Schönwald

Dass ich jetzt über dieses Buch eine Rezension schreiben muss, macht mich zuerst etwas ratlos. Passagenweise hat mich das Buch restlos begeistert, es gab aber auch Teile, in denen es sich zog wie der sprichwörtliche Kaugummi.Die Schönwalds sind keine einfache Familie. Der Vater Harry ist Staatsanwalt, seine Frau Ruth wollte eigentlich als Literatur-Professorin Karriere machen,

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Claire Daverley: Vom Ende der Nacht

Eine lesenswerte Liebesgeschichte Obwohl Liebesromane eigentlich nicht zu meinen Lieblingsgenres zählen, wagte ich mich doch an dieses Buch und wurde sehr positiv überrascht. Will ist ein echter Draufgänger, Er wächst bei seinen Großeltern auf, baut viel Mist in deinem jungen Leben und hat einen zweifelhaften Ruf. Rosie dagegen ist das genaue Gegenteil, brave Tochter aus

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Johanna Sebauer: Nincshof

Das ist wirklich ein seltsamer Ort, in den die Dokumentarfilmerin Isa und ihr Mann Silvano gezogen sind: Nincshof an der österreichisch-ungarischen Grenze.Ungewöhnliche Geschichten ranken sich um den Ort und Isa ist neugierig. Sie befragt immer wieder die alte Erna Rohdiebl, die im Geheimen mit drei Männern in Kontakt steht, die sich „Oblivisten“ nennen. Deren Ziel

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