Mathildis

Sie ist Mitgründerin des Fördervereins der Bibliothek Sundern. Gäbe es Das Wort „Ehrenamt“ nicht, wir würden es für Mathildis erfinden. Buchtipps schreibt sie seit über 20 Jahren. Danke!

Sebastian Conrad: „Die Königin“ – Nofretetes globale Karriere

Nofretete – allein bei diesem Wort hat man gleich das Bild der wunderschönen ägyptischen Königin in ihrem Glasschrein vor Augen. Sie ist eine Symbol – für was denn eigentlich? Schönheit? Feminismus? Kolonialismus? Kulturelle Aneignung? Das alles spielt mit bei der präzisen Analyse des Mythos, den Sebastian Conrad in diesem Buch zu ergründen versucht. Dabei geht […]

Sebastian Conrad: „Die Königin“ – Nofretetes globale Karriere Weiter lesen »

Norbert Frei: Im Namen der Deutschen

Der Untertitel „Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit“ weist schon darauf hin, worum es in diesem Buch geht. Die ersten fünf Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland waren alle während der Nazi-Diktatur in einem Alter, in den sie bewusst das Geschehen wahrnehmen konnten. Während Theodor Heuss, Heinrich Lübke, Gustav Heinemann und Richard von Weizsäcker nie der NSDAP angehörten,

Norbert Frei: Im Namen der Deutschen Weiter lesen »

Vorweihnachtlicher Spaß mit Märchen

Wie schon im vergangenen Jahr war auch in diesem Advent die Märchenbühne „Märchenfest“ mit der professionellen Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle in der Stadtbibliothek Sundern zu Gast. Vor einem geheimnisvoll leuchtenden rot-goldenen Vorhang erklangen die alten Geschichten, die Frau Fröhle nur mit gekonnter Mimik und dem Klang ihrer Stimme lebendig werden ließ. Durch die Unterstützung der

Vorweihnachtlicher Spaß mit Märchen Weiter lesen »

Daniel Kehlmann: „Lichtspiel“

Die Qualität des Buches beginnt schon beim schlichten Cover. Wie durch einen schwarzen Vorhang sieht man den Schriftzug „Lichtspiel“, der Name des Autors sticht rot hervor. Die Farben der deutschen Flagge während der Nazidiktatur?Kehlmann erzählt die Geschichte des berühmten Filmregisseurs Georg Wilhelm Pabst, der seine Karriere in den 1920er Jahren mit Stummfilmen begann und später

Daniel Kehlmann: „Lichtspiel“ Weiter lesen »

Tom Hillenbrand: „Die Erfindung des Lächelns“

Paris 1911. Der Louvre ist wie ein Selbstbedienungsladen. Die Wächter sind alt und verschlafen den größten Teil des Tages. Handwerker gehen ein und aus, die Türen sind häufig weit offen. Kein Wunder, dass sich Langfinger immer wieder in den Depots bedienen und wertvolle Kunstwerke mitgehen lassen. Als aber eines Tages die berühmte „La Joconde“, die

Tom Hillenbrand: „Die Erfindung des Lächelns“ Weiter lesen »