Mathildis

Sie ist Mitgründerin des Fördervereins der Bibliothek Sundern. Gäbe es Das Wort „Ehrenamt“ nicht, wir würden es für Mathildis erfinden. Buchtipps schreibt sie seit über 20 Jahren. Danke!

Susanne Abel: „Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104

Ich hatte schon die beiden „Gretchen“-Bücher von Susanne Abel gelesen, sie haben mir gut gefallen. Auf dieses neue Buch war ich sehr gespannt, denn viele Ereignisse aus der Nachkriegszeit sind längst nicht aufgearbeitet und müssen gerade heute wieder ins Bewusstsein der Menschen rücken, denn alles war eine Folge der Nazidiktatur und man darf den Rechtsruck […]

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Lena Schätte: „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“

„Motte“ wächst in „sozial schwachen“ Verhältnissen auf, wie man das früher nannte. Der Vater arbeitet in einer Fabrik, ist Alkoholiker und spielsüchtig. Deshalb schämen sich die Kinder andere Kinder nach Hause einzuladen und ziehen sich zurück. Mottes Vater kann aber auch lustig und liebevoll sein, wenn er nicht getrunken hat, aber dieser Zustand wird immer

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Takis Würger: „Noah“

Zur „Woche der jüdischen Kultur“ gibt es heute einen neuen Buchtipp von Mathildis. Von Takis Würger („Für Polina“) habe ich schon einige Bücher gelesen, aber dieses kannte ich noch nicht. In langen Gesprächen mit Noah Klieger schrieb er dessen bewegende Lebensgeschichte auf und widmet sich dabei vorwiegend seinem Überleben in Auschwitz und der Zeit nach

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Pierre Jarawan: „Frau im Mond“

Dass es im Libanon in den 1960er Jahren erfolgreiche Raketenforschung gab, das war mir vollkommen neu. Um diese Tatsache herum hat Pierre Jarawan eine wunderbare Familiengeschichte komponiert.Die Zwillinge Lilit und Lena wachsen in Montreal auf, ihre Großeltern sind armenischer Abstammung, aber über die Familiengeschichte wissen sie wenig. Lilit ist Dokumentarfilmerin und macht sich irgendwann auf

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Arno Frank: „Ginsterburg“

Hannah Arendt schrieb von der „Banalität des Bösen“ und in diesem Buch wird sie vollkommen und erschreckend deutlich.Im fiktiven Ort Ginsterburg, einer mittelgroßen Stadt, sickert das Böse ganz langsam ein. Zuerst darf die Buchhändlerin nicht mehr alle Bücher im Schaufenster präsentieren, die ihr wichtig sind, dann möchte ihr Sohn Lothar unbedingt zur HJ, weil man

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