Tomás Bento: Tod auf Madeira

Krimi-Autorin Laura Flemming hat private Probleme, da sie von ihrem Mann betrogen wurde. Sie will auf Einladung ihrer besten Freundin zusammen mit drei miteinander befreundeten Ehepaaren Urlaub auf Madeira machen. Da kommt auf einer Wanderung einer der Truppe zu Tode. Ist es ein Mord oder nur ein Unglücksfall?

Im weiteren Text wird klar, dass bei der Gruppe nicht alles eitel Sonnenschein ist. Da liegen offensichtlich einige Leichen im Keller. Die privaten Probleme Lauras und auch des Comissário Mauricio Torres, der die Ermittlungen leitet, spielen im Roman eine große Rolle. Die Insel selbst mit ihren landschaftlichen Schönheiten und Attraktionen spielt eine wichtige Rolle. Dabei wird der Roman aber nicht zu einem Reiseführer mit einem Nebenbei-Krimi.

Die Anzahl der auftretenden Personen ist überschaubar. Man muss nicht dauernd zur Klärung zurückblättern. Gegen Ende werden mehrere Personen als Täter/innen quasi abgearbeitet. Nacheinander gerät jemand Neues in Verdacht, wird verhaftet und entlastet. Bis zur Lösung.

Insgesamt ein angenehm zu lesender Urlaubskrimi. Der muss zu diesem Zweck auch keinem großen literarischen Anspruch gerecht werden.