Håkan Nesser „Der Verein der Linkshänder“

Ihr mögt keine zu blutigen Krimis? Dann ist Håkan Nesser genau richtig für euch.

Kommissar Van Veeteren – mittlerweile im Ruhestand, aber so legendär wie eh und je – bereitet sich innerlich darauf vor, seinen 75. Geburtstag zu feiern, als ein früherer Kollege auftaucht, um ihm von einem alten Fall zu berichten. Damals waren in einer Pension in Oosterby vier Menschen ums Leben gekommen, die nur eines gemeinsam hatten: die Mitgliedschaft in einem „Verein der Linkshänder“. Da das fünfte am Treffen teilnehmende Mitglied verschwunden war, wurde der Mann schnell als Täter identifiziert, aber niemals gefunden. Nun ist überraschend nach Jahren seine Leiche aufgetaucht, offensichtlich wurde er zur selben Zeit ermordet wie die anderen. Mit anderen Worten: Van Veeteren und seine Kollegen haben damals versagt. Der Mörder ist weiter auf freiem Fuß. Bald danach wird eine weitere Männerleiche gefunden – mit den Ermittlungen hier betraut: ein gewisser Inspektor Barbarotti…

Håkan Nessers Romane waren noch nie actiongeladen. Auch seine beiden Kommissare leben eher von ihrer Geistes- als von ihrer Muskelkraft. ›Der Verein der Linkshänder‹ macht da  keine Ausnahme. Und doch bleibt er spannend auch über die diesmal sehr lange Distanz von mehr als 600 Seiten.